Demnach könnte Zynga versuchen, in einem ersten Schritt 1,5 bis 2,0 Milliarden Dollar bei Investoren einzusammeln. Inklusive der Anteile, die bei den Altbesitzern verbleiben, würde Zynga dann auf einen Wert von 15 bis 20 Milliarden Dollar kommen. Das ist so viel, wie das Interneturgestein Yahoo derzeit auf die Waage bringt.
Bei den Internetfirmen herrscht derzeit Goldgräberstimmung. Erst jüngst waren das berufliche Online-Netzwerk LinkedIn und das Internetradio Pandora an die Börse gegangen und hatten ihren Alteigentümern zu Reichtum verholfen. Nach dem Sprung aufs Parkett stiegen die Titel steil an, fielen dann aber wieder deutlich. Einige Beobachter fürchten bereits eine neue Dotcom-Blase wie jene der 1990er-Jahre.
In nächster Zeit steht noch die Schnäppchen-Website Groupon vor dem Börsengang und im kommenden Jahr voraussichtlich Facebook. Alleine bei Facebook tummeln sich nach den Daten des Marktforschers AppData im Monat 271 Millionen Spieler von Zynga-Titeln. Am beliebtesten ist dabei "CityVille", gefolgt von "Empires & Allies" sowie "FarmVille" und "Texas HoldEm Poker".
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