Eine „Aussprache“ unter sechs Jugendlichen am 4. Dezember in Gmunden, die in einer Schlägerei endete, konnte nun in einer Gemeinschaftsaktion der Polizei aufgeklärt werden. Die Polizei Gmunden konnte mit Hilfe der Kollegen aus Rohrbach und JUKOB-Gruppe (Jugendkontaktbeamte) des Stadtpolizeikommandos Linz sowie einem Hinweis der Polizei Marchtrenk mehrere Beschuldigte ausforschen.
Ein 16-jähriger Wiener, ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach, ein 17-jähriger Linzer, ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach und ein 15-jähriger Linzer gingen tätlich auf einen 15-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden los. Die Täter schubsten ihn, schlugen ihn mit Händen und Fäusten und traten mit Füßen auf ihn hin. Das Opfer erlitt dabei eine aufgeplatzte Lippe, war aber nicht in ärztlicher Behandlung.
Anschließend raubten die Angtreifer gemeinsam einem ebenfalls am Tatort anwesenden 14-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden seine Airpods und eine Handyhülle.
Extra mit dem Zug angereist
Grund des Zusammentreffens war eine Aussprache zwischen dem 15-jährigen Gmundner und dem 18-jähirgen Mühlviertler wegen einer Beleidigung gegenüber einer 13-Jährigen. Dazu reisten die Beschuldigten extra von Linz nach Gmunden mit dem Zug an.
Zuschauer filmten mit Handy
Ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach, eine 13-Jährige und eine 15-Jährige, beide aus dem Bezirk Gmunden, wurden aufgrund der Unterlassung der Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt. Die 13-Jährige und der 16-Jährige filmten die Tathandlungen. Die Beschuldigten zeigen sich teilweise geständig.
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