Zu einer gefährlichen Situation kam es in der Nacht auf Samstag auf Wiens Straßen. Ein Polizist musste sich am Lerchenfelder Gürtel vor einem Raser nur durch einen Sprung auf den Gehsteig retten.
Laut Polizeisprecher Markus Dittrich stellte die Exekutive in der Nacht auf Samstag bei einem Schwerpunkt gegen Raser in der Bundeshauptstadt mehr als 400 Anzeigen wegen Schnellfahrens aus.
Pkw raste heran
Zu der riskantesten Situation kam es gegen 22 Uhr. Zwei Beamte hörten Reifen quietschen und Motoren aufheulen. Drei Pkw rasten heran, die Polizisten gingen davon aus, dass es sich um ein Straßenrennen handelte. Sie versuchten, die Autolenker mit Arm- und Lichtzeichen zum Anhalten zu bewegen. Ein Autofahrer steuerte jedoch unbeirrt auf einen Beamten zu, bis der auf den Gehsteig sprang, um sich zu retten.
Armzeichen als Aufforderung zum Weiterfahren gedeutet
Der 19-Jährige fuhr weiter, konnte aber im Zuge einer Fahndung von den Beamten festgenommen werden. Der Autolenker gab bei der Einvernahme an, die Armzeichen als Aufforderung zum Weiterfahren gedeutet zu haben.
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