Der VfB Hohenems brauchte nicht lange, um in der Regionalliga West eine starke Duftmarke zu setzen. Klar, den Gegner kannten sie, die Dornbirner Admira besiegten sie schon zweimal im Grunddurchgang der Eliteliga. Doch die Art und Weise, wie sie die Rohrbacher beim Westliga-Auftakt 5:0 abservierten - das war schon was.
Und zeigt eben den Ernst, den die Hohenemser an den Tag legen. Denn ihr großes Ziel, zum 100-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr aufzusteigen, das wollen sie verwirklichen. Dass in dieser Saison noch niemand aus der Westliga aufsteigen wird, ist klar - keiner der sechs Vereine suchte um eine Lizenz an. Eine Saison also für die Hohenemser, um vorzufühlen - Regionalligameister wollen sie trotzdem werden, den großen Schritt aber erst in der nächsten Spielzeit wagen.
Den Grundstein dafür haben die Grafenstädter schon in den vergangenen Spieljahren gelegt. Der Verein ist gut aufgestellt - sportlich, wirtschaftlich und auch ehrenamtlich. Auf die Unterstützung der Stadt kann der VfB ebenfalls bauen. Dass ein Projekt dieser Größenordnung mit vernünftiger Planung auch durchaus realisiert werden kann, das haben die Emser beim FC Dornbirn gesehen.
Nun muss sich das Team von Goran Sohm-Milovanovic noch neun Spiele beweisen, um am Ende ganz oben zu stehen - denn der Titelgewinn in der Regionalliga West wäre wohl dann endgültig der Startschuss für das Projekt 2. Liga.
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