"Es gibt doch einen da oben", ist Elisabeth R. aus St. Stefan im Lavanttal überzeugt. Zwei Wochen lang ist die Frau nicht eine Sekunde vom Krankenbett ihrer Tochter gewichen; zwei Wochen, in denen sie gebangt hat, ob sich ihre Katharina von den Folgen des schlimmen Unglücks erholen wird können.
Fünf Minuten dürfte die Kleine im Wasser gelegen haben, ehe sie ihre Cousine aus dem Pool zog. "Ihre Lungenfunktion war bereits stark angegriffen", erklärt Dr. Willi Kaulfersch, Primarius im Klinikum Klagenfurt. "Aber Katharina ist eine richtige Kämpfernatur."
Die Kleine tollt bereits auf den Spielgeräten der Klinik herum, freut sich auf einen Besuch bei McDonald's mit der großen Schwester Viktoria und auf die Familie: "Sie hätte gern alle um sich. Vor allem die Opas!" Katharina sei jetzt lebhafter und lebensfroher als vor dem Unfall, schwört die Mutter. So als ob das Kind wüsste, welches Schicksal ihm beinahe gedroht hätte
"Es war, als hätte man mir das Herz herausgerissen. Jetzt bin ich so glücklich, wie man nur sein kann", darf sich die Mutter jetzt endlich wieder freuen. "Mein Mann hat für unsere Heimkehr sogar das Haus geputzt."
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