Frauenhaus Linz

Mit Workshops in Stadtteilen gegen Partnergewalt

Oberösterreich
01.04.2022 16:00
Das Linzer Frauenhaus, eine wichtige Kriseneinrichtung, hat eine neue Vorsitzende, nämlich die IT-Technikerin Sandra Promberger. „Es gibt viel zu tun“, sagt sie. Ein Stadtteil-Projekt, das Gewalt in der Nachbarschaft eindämmen kann, ist aber bisher nur halb auf Schiene.

„Krisen fördern Gewalt gegen Frauen“, sagt Sandra Promberger. Sie will gegensteuern, darum hat sie den Vorsitz genommen. „Die Aufenthaltsdauer von Frauen bei uns hat sich während Corona von zwei auf drei Monate verlängert“, weiß sie. Um Gewalt schon im Ansatz zu verhindern, führt das Frauenhaus erstmals das Projekt „Stop - Stadtteile ohne Partnergewalt“ durch.

40 Jahre für Frauen da
In Linz-Urfahr gibt es erste Workshops: „Nachbarn entwickeln Strategien, um Gewalt rascher sichtbar zu machen.“ Das Frauenhaus will das Projekt aber auch im Franckviertel durchführen, „aber wir haben noch nicht alle Finanzierungszusagen“. Während Stadt Linz und Sozialministerium grünes Licht gaben, gibt es vom Land noch keine Entscheidung. 
Das Frauenhaus Linz ist heuer 40 Jahre alt.

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