Trotz der gestiegenen Preise im Immobilienbereich wurden in Tirol bei den Verkäufen im vergangenen Jahr wieder neue Rekordzahlen verzeichnet. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten „Re/Max-ImmoSpiegel“ hervor. Im Bundesländerranking liegt man mit 4,93 Milliarden Euro auf dem vierten Platz.
Die Verkäufe im Vergleich zu 2020 stiegen somit um satte 22,7 Prozent bzw. 914 Millionen Euro, rechnen die Experten vor. Interessant dabei: In der auf Platz fünf rangierenden Steiermark wurden mit 25.497 Verkäufen deutlich mehr verzeichnet als in Tirol, wo es 14.088 waren. Dass Tirol trotz dieses großen Unterschieds die Nase vorn hat, liegt freilich an den Preisen. Hier sticht - wie so oft - der Bezirk Kitzbühel hervor.
Kitzbühel für ein Drittel des Landesumsatzes verantwortlich
Ein Drittel des Landesumsatzes, nämlich rund 1,65 Milliarden Euro, wurden bei den Immobilienverkäufen im Nobelbezirk verzeichnet. Das entspricht einem Zuwachs von 0,55 Milliarden bzw. einem Plus von 49,6 Prozent. In Summe waren die Erlöse höher als in den Bezirken Innsbruck-Land und Stadt zusammen.
Teuerste Immobilie im Bezirk Schwaz verkauft
Bei der teuersten Immobilie, die 2021 verkauft wurde, liegt jedoch der Bezirk Schwaz auf Platz eins. Dort wechselte ein Betriebsgelände um 107,8 Millionen Euro den Besitzer. Dahinter folgen ein Bürogebäude in Innsbruck, das um 27,2 Millionen Euro verkauft wurde, und neun Liegenschaften im Bezirk Kitzbühel. Die teuerste von ihnen war 24 Millionen Euro wert.










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