Für Pflichtschulen

Die eigene Heimat mit dem Bus kennenlernen

Tirol
23.03.2022 09:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Tirols Landeshauptstadt ist fast allen bekannt. Doch die ländlichen Gebiete hierzulande sind vielen Schulkindern fremd. Das soll sich jetzt mit dem Projekt „Tirol erFahren“ ändern.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Unter diesem Motto soll das Projekt „Tirol erFahren“ bereits Anfang Mai starten. Alle Pflichtschulen sollen dabei die Möglichkeit haben, die schönsten Seiten Tirols mit dem Bus kennenzulernen. Wirtschaftslandesrat Anton Mattle sieht in dem Projekt nach zwei schwierigen Jahren der Krise eine neue Chance für die heimische Wirtschaft: „Tirol muss man erleben! Wir haben ein einzigartiges touristisches Produkt für Einheimische geschaffen. Unser Bundesland hat vor allem am Land echte Perlen zu bieten, die unseren Kindern gezeigt werden müssen!“

Acht Touren von Reutte bis nach Osttirol mit 150 Guides
Die vielen Facetten Tirols können Schulklassen ganz einfach per Bus erkunden. Franz Sailer von den Tiroler Autobusbetrieben betont die Qualität der Busreisen und ist um eine einfache Organisation der Tagesausflüge bemüht. Pflichtschulklassen können aus insgesamt acht Touren von Reutte über Hall und Rattenberg bis hin zu Kufstein auswählen. Ein vielfältiges und dem Alter entsprechendes Programm soll den Kindern die eigene Heimat näherbringen.

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Wir möchten auf die versteckten Schätze Tirols abseits des Goldenen Dachls aufmerksam machen.

Antonia Plachetta, Sprecherin der Tiroler Fremdenführer

Versteckte Schätze zum Vorschein bringen
Für jede Tour steht ein Fremdenführer zur Verfügung, der Wissen und Information über das Ziel bereit hält. Die Landeshauptsadt Innsbruck habe man bewusst nicht mit in das Programm genommen, erklärt Antonia Plachetta, Sprecherin der Tiroler Fremdenführer: „Wir möchten auf die versteckten Schätze Tirols abseits des Goldenen Dachls aufmerksam machen. Wir wünschen uns eine Bewegung vom Ober- ins Unterland bis hin nach Osttirol!“

Das Projekt soll keine Eintagsfliege sein, sondern zukünftig fixer Bestandteil von Schulexkursionen werden. Flexible Zustiegsmöglichkeiten, eine komfortable Anfahrt sowie ein unkomplizierter Ablauf werden von den Verantwortlichen versprochen.

Julia Narr, Kronen Zeitung

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