14.03.2022 06:00 |

Auf Laufband gezwungen

„Zu fett“: Bub (6) von Vater in den Tod gehetzt

Ein Vater aus dem US-Bundesstaat New Jersey muss sich wegen Mordes an seinem Sohn verantworten. Christopher Gregor hatte den Sechsjährigen gezwungen, auf dem Laufband zu rennen - bis der Bub vor Erschöpfung runterfiel und sich tödliche Verletzungen zuzog. Weil der Vater fand, Corey sei „zu fett“ ...

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Laut Anklage hatte Gregor seinen Sohn bereits zwei Wochen vor dessen Tod mit in den Fitnessraum seines Apartment-Gebäudes genommen. Dort zeichnete eine Überwachungskamera schreckliche Szenen auf. Der Vater hatte Corey aufs Laufband geschickt und die Geschwindigkeit ständig erhöht. Das Kind fiel immer wieder von der Maschine auf den Boden, weil es nicht schnell genug laufen konnte. Laut Staatsanwalt Bradley Billhimer „hat Gregor seinen Sohn gegen dessen Willen wieder aufs Laufband zurückbeordert“.

An schweren inneren Verletzungen gestorben
Als Gregor den Buben nach einem gemeinsamen Vormittag wieder bei dessen Mutter Breanne Micciolo ablieferte, stellte diese bei ihrem Sohn schwere Prellungen im Brust- und Bauchbereich fest. Sie brachte ihn sofort ins Krankenhaus. Dort verriet Corey den Ärzten, dass er vom Laufband gefallen war und ihn sei Vater zum Rennen gezwungen hatte, „weil ich zu dick bin“. Dann wurde er ohnmächtig und starb an seinen schweren inneren Verletzungen.

Gregor wurde zunächst nur wegen Kindesgefährdung angeklagt. Doch neue Beweise wie das Video aus dem Fitnessstudio sorgten dafür, dass der 29-Jährige wegen Mordes verhaftet wurde und bis zum Prozessbeginn hinter Gittern bleiben muss.

 Kronen Zeitung
Kronen Zeitung
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).