Neue Initiative

„Luisa“ soll im Nachtleben für Sicherheit sorgen

Salzburg
08.03.2022 12:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Wer in einer Bar fragt, ob Luisa da ist, bekommt ab sofort auch im Pinzgau schnell Hilfe. Weitere Nachtlokale sollen bald folgen.

Volle Bars und Discos sind seit vergangenem Wochenende wieder Realität. Mit der Feierlaune schleicht sich bei vielen Frauen auch wieder eine gewisse Unsicherheit ein. „Eine Umfrage hat ergeben, dass nur ein Drittel aller jungen Frauen noch nie sexuell belästigt wurde. Die Hälfte von ihnen wurde beim Fortgehen belästigt“, sagt Johannes Schindlegger vom Verein „Akzente“. Genau hier setzt das Konzept von „Luisa“ an. Frauen, die sich in irgendeiner Weise belästigt fühlen, stellen dem Personal einfach die Frage: „Ist Luisa hier?“ Dann helfen die Angestellten - je nach Situation.

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Uns ist es wichtig, dass wir „Luisa“ in ganz Salzburg etablieren und so in der Stadt und in den Bezirken das Fortgehen für junge Frauen sicherer wird.

Johannes Schindlegger, Akzente Salzburg

„Davon, dass ich der Dame ein Taxi rufe und sie unauffällig hinausbegleite, bis zum Alarmieren von Polizei und Rettung ist je nach Situation alles möglich“, erzählt Johannes Suntinger, der die Ginbar in Zell am See betreibt. Er ist mit vollem Elan beim Projekt mit dabei. „Luisa“ soll es leichter machen, eine brenzlige Situation schnell in den Griff zu bekommen – für Betroffene genauso wie für Angestellte. „Durch die Schulungen wissen wir einfach auch besser, wie wir mit solchen Situationen umgehen sollen“, sagt Johannes Suntinger.

Neben dem Ginhouse haben auch schon ein paar andere Salzburger Nachtlokale das Konzept übernommen – so zum Beispiel das Half Moon in der Stadt Salzburg. In der nächsten Zeit sollen jedoch noch viele mehr folgen.

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