Seit 2003 haben die Salm-Reifferscheidts mehrere Millionen Euro in die Sanierung des Schlosses gesteckt. Der Rittersaal und weitere Räume wurden renoviert und werden nun für Veranstaltungen genutzt. "Für mich war es wichtig, die alte Substanz zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen", so Niklas Salm-Reifferscheidt.
"Liebhaberei-Paragraf" wurde abgeschafft
Doch das kostspielige Unterfangen der Renovierung könnte nun den Eigentümer in den Konkurs treiben. Durch den "Liebhaberei-Paragrafen" war die Sanierung von Schlössern, die regionalen Wert haben und Platz für Veranstaltungen bieten, steuerbegünstigt. Das Gesetz wurde jedoch vor einigen Jahren abgeschafft.
Die gesetzliche Änderung trifft Salm-Reifferscheidt: "Das Finanzamt will nun wissen, ob sich allein das Schloss ohne angeschlossenen Forst- und Immobilienbetrieb finanziell rechnet. Nur Veranstaltungen machen die Sanierungskosten nicht wett. Wenn kein Umdenken stattfindet, droht der Konkurs, und jemand anderer muss Steyregg erhalten."
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