Wind facht Flammen an

Südkorea: Waldbrand kommt AKW gefährlich nahe

Ausland
04.03.2022 15:35

An Südkoreas Ostküste ist ein Waldbrand dem Hanul-Atomkraftwerk in Uljin gefährlich nahegekommen. Die Flammen erreichten demnach sogar die Außenzäune des AKW-Geländes, bevor sie dort zunächst unter Kontrolle gebracht werden konnten. Der Betreiber habe die Erzeugungskapazität der fünf betriebenen Reaktoren auf 50 Prozent heruntergefahren.

Präsident Moon Jae In wies laut seinem Büro die Behörden an, alles zu tun, um Opfer zu verhindern und die nötigen Sicherheitsmaßnahmen am AKW zu treffen. Die Helfer hatten laut der Nachrichtenagentur Yonhap bis zum Abend wegen des trockenen Wetters und starker Winde ziemliche Schwierigkeiten, das Feuer zu löschen.

Wegen des Waldbrands haben sich Tausende von Menschen in Sicherheit bringen müssen. Etwa 4000 Bewohner in neun Dörfern hätten ihre Wohnungen verlassen müssen, heißt es. Berichte über Verletzte lagen nicht vor.

Katastrophenalarm ausgelöst
Die Behörden hätten Katastrophenalarm ausgelöst, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag. Ein Dutzend Häuser im Landkreis Uljin in der Provinz Nord-Gyeongsang seien bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) von dem Feuer, das sich rasch ausgebreitet habe, zerstört worden.

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