Gebürtiger Linzer

Flucht mit Familie aus Ukraine in die alte Heimat

Oberösterreich
01.03.2022 08:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Nach heftigen Detonationen am 24. Februar in Kiew beschlossen der gebürtige  Oberösterreicher David Königshofer und seine Frau mit ihrem kleinen Sohn so schnell wie möglich die Ukraine  zu verlassen. In einem von der österreichischen Botschaft in Kiew organisierten Konvoi gelang es der Familie nach tagelanger Fahrt im Privatauto vor dem Bomben zu flüchten. In Linz sind sie nun vorerst in Sicherheit.

Drei Tage dauerte die Flucht des gebürtigen Linzers David Königshofer aus der Ukraine nach Linz. MIt seiner Frau und dem einjährigen Sohn floh er im Privatauto aus dem Kriegsgebiet. Der 39-Jährige, der seit 17 Jahren als Manager in Kiew tätig war und dort seinen Lebensmittelpunkt hatte, wurde am Donnerstag – wie berichtet – gegen 5 Uhr früh von Explosionen aus dem Schlaf gerissen.

Im Konvoi unterwegs
Rasch wurden die Koffer gepackt, dann ging es direkt zur österreichischen Botschaft, wo das ukrainisch-österreichische Paar von Cobra- und Bundesheer-Beamten gebrieft wurde. Kurz darauf setzte sich ein ganzer Konvoi aus österreichischen Fahrzeugen Richtung Westen in Bewegung. Erstes Ziel war die Slowakei, dann ging es weiter nach Wien und Linz.

Hoffnung auf Rückkehr
Die Flucht war geprägt von schrecklichen Bildern. Königshofer hofft dennoch auf eine Rückkehr: „Sobald es die Lage zulässt, möchten wir wieder zurück. Die Ukraine ist mittlerweile zu meiner Heimat geworden.“

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