26.02.2022 11:00 |

24.495 „Blauröcke“

Jugendliche, Senioren und Frauen als Lebensretter

Von Brandeinsätzen bis zu technischen Hilfsleistungen – Kärntens Feuerwehren waren auch im Jahr 2021 mit ihren 24.495 Mitgliedern immer und überall im Land zur Stelle. In knapp 250.000 Einsatzstunden wurden Leben gerettet – von Mensch und Tier. Ein bisschen mehr Hilfe würden die Helfer selbst übrigens auch brauchen.
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Insgesamt rückten Kärntens Feuerwehren im Jahr 2021 zu 17.168 Einsätzen aus. Davon 5300 Brände und 11.866 technische Hilfsleistungen vornehmlich nach Verkehrsunfällen. Es ist coronabedingt und da Katastrophen-Großeinsätze ausgeblieben sind, die niedrigste Zahl seit 2013. Trotzdem verdanken 560 Menschen und 227 Tiere den Feuerwehrleuten ihr Leben.

Faszination Feuerwehr
In den 398 Freiwilligen Feuerwehren, 29 Betriebsfeuerwehren und der Berufsfeuerwehr Klagenfurt sind insgesamt 24.495 Menschen engagiert, von Jugendlichen bis zu Pensionisten. Auch der Frauenanteil nimmt zu, hat jetzt sechs Prozent erreicht. „Der Wille zu helfen und die Faszination Feuerwehr sind ungebrochen“, freut sich Landeskommandant Rudolf Robin.

Hohe Kosten für die Sicherheit
Sicherheit kostet und zwar rund 30 Millionen Euro im Jahr, die zu 70 Prozent von den Gemeinden und zu 30 Prozent vom Feuerwehrverband aufgebracht werden. Der Ausfall vieler Feste riss jedoch ein Loch ins Budget der Kärntner Wehren. „Acht Millionen Euro wurden weniger eingenommen“, so Robin, der daher auch Wünsche an den Bund äußert: „Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer bei Anschaffungen und die Aufstockung des Kärntner Anteils am Katastrophenfonds, der seit zehn Jahren stagniert.“

Gernot Kurz
Gernot Kurz
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