Eine IMAS-Sonderanalyse für das Land OÖ stellt die Situation eindeutig dar: Etwa die Hälfte der gut 300 befragten Eltern zeigt sich an einer Corona-Impfung für die eigenen Kinder „überhaupt nicht interessiert“. Nur zwei von zehn Befragten sind „sehr interessiert“. Die Hauptgründe, warum Eltern die Impfung ihrer Kinder ablehnen, sind laut Studie der fehlende Schutz vor Erkrankung bzw. Weitergabe des Virus. Zudem herrscht die Meinung vor, dass die Corona-Impfstoffe nicht ausreichend für Kinder getestet seien.
Unsicherheit noch ausgeprägt
LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) schließt daraus, „dass die Unsicherheit bei den Eltern für diese Impfung noch ausgeprägt ist“. Sie kündigt daher eine „sehr zielgruppenspezifische Informationsbereitstellung“ an, die von Kinderärztevertretern der Arbeiterkammer, Kinderärzten aus den Spitälern und dem Landeskrisenstab erarbeitet werden soll. „In Angriff genommen werden soll diese sobald die Schutzimpfung für Kinder unter fünf Jahren erfolgt ist, was demnächst soweit sein sollte“, sagt Haberlander.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.