Auch die heurige Wintersaison ist Virus-bedingt keine leichte. Doch viele Reisewillige nehmen Einschränkungen in Kauf, um doch noch im Schnee urlauben zu können. 1,65 Millionen Wintergäste stehen in der Tiroler Zwischenbilanz zu Buche. In einigen Segmenten sind die Ausfälle allerdings groß.
Das Wintersportland Tirol hat im Winter bisher 1,65 Millionen Ankünfte verzeichnet. 7,6 Millionen Nächtigungen wurden von Anfang November bis Ende Jänner zwischen Arlberg und Osttirol gebucht. Allein im Jänner waren es knapp 4,3 Millionen Nächtigungen.
Beinahe Totalausfall bei russischen Gästen
Der Großteil der Tirol-Urlauber kommt aus Deutschland - im Jänner waren es 60 Prozent. Anteilsmäßig besonders große Ausfälle wurden hingegen bei Schweizern und Engländern mit Rückgängen rund um die 60 Prozent verzeichnet. Der in den vergangenen Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung so präsente russische Gast blieb heuer fast gänzlich aus (- 93% gegenüber der Vorkrisenzeit).
Optimismus, obwohl Vorkrisenniveau in weiter Ferne
Die Zwischenbilanz kann an die Ergebnisse vor der Krise freilich nicht anschließen. Im Winter 2019/20 hielt Tirol Anfang Februar bei 12 Millionen Nächtigungen, um 36 Prozent mehr als heuer. Nach dem Totalausfall im Vorjahr stimmt die jetzige Lage die Touristiker aber optimistisch.
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