Klimaziele fordern

AMAG-Pläne stecken noch „in den Kinderschuhen“

Oberösterreich
18.02.2022 17:00

Ökostrom und Wasserstoff als Ersatz für Erdgas - das ist einer der Bausteine, den die AMAG setzen will, um eine klimaneutrale Aluerzeugung bis 2040 Wirklichkeit werden zu lassen. „Noch steckt viel in den Kinderschuhen“, sagt Vorstandschef Gerald Mayer, dessen Vertrag bis Ende 2025 verlängert wurde.

„Rekordergebnis“, „historischer Höchstwert“ - als Gerald Mayer das Vorjahresergebnis der AMAG präsentierte, strapazierte er die Superlative. Durch die Corona-Pandemie kommt der Aluerzeuger gut durch, die Nachfrage nach den Produkten der Innviertler, die unter anderem die Auto- und Luftfahrt-Industrie beliefern, ist gut.

Bis Jahresende sollen 80 Mitarbeiter an Bord geholt werden
Bis 2040 soll die Firma klimaneutral agieren, hier rauchen die Köpfe, wie das umzusetzen ist. Bereits die Gegenwart: der Kampf um gutes Personal! „Der Wettbewerb mit den anderen Unternehmen ist da und schwierig“, sagt Mayer. In den letzten Monaten wurden neben 17 Lehrlingen auch 50 Mitarbeiter an Bord geholt. Derzeit sind weitere 35 Jobs zu besetzen, noch einmal 50 sind es bis Jahresende.

In puncto Investitionen gibt die AMAG weiter Gas: Zur Veredelung der Oberflächen von Alubändern, die etwa bei Fassaden gefragt sind, wird bald eine Anlage erneuert.

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