Sa, 19. Jänner 2019

Atompolitik

14.05.2011 16:23

LH Pühringer: "Das ist doch reine Provokation"

"Die Äußerung des tschechischen Umweltministers und der Regierung, die Anzahl der AKW verdoppeln zu wollen, ist eine reine Provokation", will LH Josef Pühringer dem Nachbarland und seinem Atomkurs in Brüssel die Leviten lesen. Er fordert einen Aufschrei der EU: "Ein Mitgliedsstaat darf ein solches Risiko nicht ignorieren."

"Oberösterreich darf sich so eine Provokation nicht gefallen lassen. Während Deutschland zurückschraubt, sehen die Tschechen ein Geschäft in der Atomenergie", ärgert sich Pühringer über den neuen Pro-Atomkurs der Regierung unseres Nachbarlandes, die den Ausbau des AKW Temelín als prioritär einstufte.

Zudem bezeichnet der Landeshauptmann die Aussage des tschechischen Umweltministers, dass in Mitteleuropa ohnehin keine Erdbeben und Tsunamis drohen würden, als zynisch.

Dreiländer-Gipfel in Freistadt
Unter dem Motto "Stopp Atomkraft – wir wehren uns", setzten am Samstagabend sieben Antiatom-Organisationen bei einem Dreiländer-Gipfel in Freistadt einen ersten Schritt gegen die Provokation.

Mit dabei im Kampf gegen den Ausbau des Risiko-AKW Temelín waren neben den Gruppierungen aus Deutschland und Tschechien auch oberösterreichische Antiatomkämpfer wie Roland Egger und Manfred Doppler sowie das Klima- und Risiko-Forscher-Ehepaar Helga und Wolfgang Kromp. Auch der neue Landes-Antiatombeauftragte Dalibor Strasky unterstützte die Menschenkette gegen die Risikomeiler.

Kronen Zeitung

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Kovac selbstbewusst
„Mia san mia“: Bayern wieder im Kampfmodus
Fußball International
Einstweilige Verfügung
Streit mit Qualcomm: Nächste Schlappe für Apple
Elektronik
„Besucher verknallt“
Australien will Wombats vor Selfies beschützen
Reisen & Urlaub
„Kein Platz für Nazis“
Linke Demo gegen FPÖ-Neujahrstreffen in Wien
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.