Seit Anfang der Woche beschäftigt Lamin Jaitehs Schicksal Menschenrechtsaktivisten, die Grünen und die Medien. Lamin sollte am Montag abgeschoben werden. Hunderte Demonstranten verhinderten dies (Bild). Die Behörde brach die Abschiebung daraufhin ab. Seither muss er sich täglich bei der Polizei melden.
Beim Innenministerium steht noch die Entscheidung über die Berufung zum Humanitären Bleiberecht aus. "Wir hoffen, dass diesmal - anders als davor - ordentlich geprüft wird", betont Aigner. "Doch bisher wurde nicht ein Dokument angefordert", zweifelt er auch an dieser Prüfung.
Kirchenasyl als "letztes Mittel"
Unterdessen will Lamin in die Superintendentur der Evangelischen Kirche umziehen. Einen Antrag stellte er bereits, denn dort fühle er sich sicher. Das am Mittwoch angebotene Kirchenasyl offiziell anzunehmen, soll nur "letztes Mittel" bleiben.
Tiroler Krone
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