04.02.2022 15:37 |

Vor Semesterferien

Die Masken fallen: „Atempause“ für Volksschüler

Die Semesterferien läuten Erleichterungen bei der Maskenpflicht ein. Volksschüler sind sie trotz der hohen Infektionszahlen los.

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Wieder ein Corona-Schulsemester vorbei! Am Freitag starteten rund 230.000 Wiener Kinder samt Schulnachricht in die Semesterferien und bekommen damit eine verdiente Atempause von der Maske, die die Schüler seit November sogar im Sportunterricht tragen mussten.

Volksschüler dürfen sich vom Mund-Nasen-Schutz vorerst ganz verabschieden – für sie gilt ab 14. Februar auf dem Platz in der Klasse keine Maskenpflicht mehr. Im Turnunterricht müssen alle Altersstufen keine Maske mehr tragen.

Ein nicht ganz unriskantes Unterfangen, wie die aktuellen Corona-Zahlen an Wiens Schulen zeigen. In der vergangenen Kalenderwoche wurden 8367 Wiener Schüler und 467 Personen, die dem Schulpersonal zugerechnet werden, positiv auf das Coronavirus getestet. 584 der insgesamt 11.400 Wiener Schulklassen und 253 Kindergartengruppen waren vor den Ferien gesperrt.

Wiederkehr ruft zum Test am Ferienende auf
Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr dazu: „Wir sehen in den aktuellen Zahlen, dass wir uns nach wie vor mitten in der Omikron-Welle befinden, wenngleich das Wachstum an positiv getesteten Schülern und Schulpersonal deutlich abflacht und eine Stabilisierung in Sicht ist“, sagt er. Er sendet in Hinblick auf zahlreiche Urlaubsreisen einen Aufruf an die Familien: „Es ergeht meine Bitte an die Eltern, nach den wohlverdienten Semesterferien ihre Kinder schon vor dem Schulstart testen zu lassen, damit wir zuversichtlich ins neue Semester gehen können!“

Video: Masken in Volksschulen fallen

Bildungsstadtrat Heinrich Himmer sieht den Start ins zweite Semester als einen guten Zeitpunkt, mit vorsichtigen Erleichterungen zu starten, weiß aber: „Öffnungsschritte sind freilich heikler als strengere Maßnahmen. Der Vorteil ist, dass wir in Wiens Schulen mindestens zwei PCR-Tests die Woche haben und somit gut sehen können, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt.“ Sein Dank gilt auch den Schulleitungen, Lehrern und Eltern: „In den letzten Wochen war ein sehr starker Zusammenhalt spürbar.“

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