Nach zwei Wochen hat sich Giraffenbaby Nuka im Zoo Schmiding schon gut eingelebt. Ungeteilte Aufmerksamkeit von Mama Sarah und den Tierpflegern sind ihm sicher.
Aufpassen beim Runtergehen - nicht, dass ihr ausrutscht„, sagt Daniela Eder. Eine steile Stiege führt zu den drei Boxen des Giraffenhauses im Zoo Schmiding. Heu und Stroh sind hier gelagert, Mistgabeln liegen darauf. Die Tierpflegerin öffnet die Tür zum mittleren Raum. Mit sanfter Stimme spricht sie zu den Tieren: „Hallo Sarah, hallo Nuka.“
Während im benachbarten Gehege die Mandschurenkraniche mit lauten Rufen auf sich aufmerksam machen, ist es beim „Krone“-Besuch im Giraffenhaus auffallend ruhig. „Manchmal drehen wir ihnen aber schon den Radio auf“, erzählt Eder. Mit ihren Kollegen kümmert sie sich derzeit intensiver um die Giraffen als sonst. Grund ist Nuka, ein zwei Wochen alter Bulle.
Sein Name bedeutet „kleiner Bruder“
1,70 Meter war er bei seiner Geburt schon groß, als er ins Leben geplumpst und auf einer 30 Zentimeter hohen Strohauflage gelandet ist. Noch ernährt sich „der Kleine“ ausschließlich von Muttermilch, schnuppert aber schon in die anderen Futtertröge und probiert auch von den Blättern, die dem Rest der Familie im Zoo gut schmecken. Nuka, sein Name bedeutet „kleiner Bruder", ist eben so neugierig wie seine Artgenossen.
Nuka, der pro Woche einen Zentimeter wächst, wird von seiner Mama Sarah nicht aus den Augen gelassen. Sie war daher auch dabei, als der junge Mann diese Woche seine ersten Schritte im Freigelände machte.











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