Rene R. und sein Kollege Benjamin K. hatten gegen 18 Uhr ihren Nachtdienst in der Polizeiinspektion Landhaus angetreten. Um 19.25 erreichte sie der Notruf einer Frau, die Alarm schlug, dass direkt vorm Wachzimmer ein Auto mitten auf der Fahrbahn stehe, dessen Lenker nicht ansprechbar sei.
„Wir sind auf die Straße gerannt und haben hinterm Steuer des Wagens einen Mann gesehen, der sich nicht mehr gerührt hat und dessen Kopf zu Boden gehangen ist“, erzählt Rene R. Da der 81-jährige Linzer auf Klopfen und Rufe nicht reagierte, bargen sie ihn aus dem Pkw und überprüften seine Vitalfunktionen. „Sein Puls war nicht mehr zu spüren. Wir haben dann sofort mit der Reanimation begonnen.“
„Rettungskette hat super funktioniert“
Während Benjamin K. die Herzdruckmassage durchführte, war R. damit beschäftigt, die Atemwege von Erbrochenem zu säubern. Kollegen der Schnellen Eingreiftruppe (SIG) eilten dem Duo mit einem Defibrillator zu Hilfe: „Die Rettungskette hat super funktioniert.“
Ins Spital gebracht
Als die Notärztin eintraf, waren beim 81-Jährigen wieder Lebenszeichen spürbar. Er wurde stabilisiert und ins KUK gebracht. Rene R.: „Wenn so etwas gut ausgeht, ist das natürlich eine besondere Freude!“
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