Ordentlich gefordert waren Feuerwehr, Rettung und Polizei auf der Brennerautobahn A13 am Sonntagvormittag! Zuerst mussten die Florianijünger den Pkw eines Italieners (78) löschen, der in Vollbrand stand. Verletzt wurde dabei niemand. Aufgrund der Sperre der Autobahn kam es jedoch zu einer Staukolonne, in der sich ein Auffahrunfall ereignete. Die Bilanz: Sechs Verletzte, darunter auch zwei Kinder.
Der Italiener war kurz vor 10 Uhr auf der Brennerautobahn in Fahrtrichtung Süden auf Höhe von Mühlbachl unterwegs, als er plötzlich merkte, dass Rauch aus dem Motorraum seines Pkw aufstieg. „In weiterer Folge lenkte er das Fahrzeug in eine Ausweiche und verließ mit seiner Beifahrerin das Auto, ehe es zu brennen begann und schließlich in Vollbrand stand“, heißt es von der Polizei.
Der Brand konnte durch die Freiwilligen Feuerwehren Matrei und Schönberg gelöscht, aber ein Ausbrennen des Fahrzeuges nicht verhindert werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten kurzfristig beide Richtungsfahrbahnen komplett gesperrt werden.
29-Jähriger krachte in Staukolonne
Die Sperre hatte fatale folgen. Denn um 10.20 Uhr kam es durch die sich bildende Staukolonne zu einem Auffahrunfall, an dem drei Autos beteiligt waren. In einer unübersichtlichen Linkskurve hatte diese ein 29-Jähriger zu spät gesehen, „konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf einen Pkw auf, der wiederum auf den vor diesem stehenden Pkw geschoben wurde“, berichtet die Polizei.
Sechs Verletzte, darunter zwei Kinder
Bei dem Auffahrunfall wurden insgesamt sechs Personen, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren, verletzt. Sie mussten von der Rettung in die Klinik nach Innsbruck und in das Krankenhaus Hall eingeliefert werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der zweite und dritte Fahrstreifen bis um 11.45 Uhr gesperrt.
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