Das Problem ist bereits seit Längerem bekannt: Schwingungen, die vom Kompressor des Kühlschrankes in das Innere übertragen werden, wirken sich negativ auf die gekühlten Inhalte aus, etwa Impfstoffe oder Biomaterialien. Bereits seit vier Jahren tüftelt das Forscherteam.
Nun konnte eine Lösung in die Praxis umgesetzt werden, wie UMIT-Doktorand Wolfgang Hörtnagel verdeutlicht: „Mit einem speziell entwickelten Algorithmus können wir komplexe Schwingungen rekonstruieren und zugleich ermitteln.“
Es zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung und dem technischen Schulwesen möglich ist.
HTL-Direktor Peter Girstmair
Modell geht in die Praxis
Der Prototyp dafür stammt aus einem HTL-Abschlussprojekt, das Schüler entwickelten. „Es zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung und dem technischen Schulwesen möglich ist“, zieht Direktor Peter Girstmair Bilanz. Dass daraus gleich ein industriell eingesetztes Gerät entsteht, war nicht zu erwarten. Profitieren vom neuen System sollen nicht nur Spezialkühlschränke. Auch bei Geräten im Haushalt könne die Methode angewandt werden und für ein ruhigeres Zuhause sorgen.
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