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Musk bot Teenager für Twitter-Konto „Schweigegeld“

Web
28.01.2022 11:36

Elon Musk soll einem US-Teenager 5000 Dollar geboten haben, damit dieser sein Twitter-Konto löscht. Der 19-jährige Patrick Sweeney gibt in dem Kurznachrichtendienst Auskunft über die Privatjet-Reisen des milliardenschweren Tesla-Gründers, was dieser offenbar gar nicht lustig findet. Derart billig abspeisen lassen wollte sich Sweeney einem Bericht nach allerdings auch nicht.

Wie die US-Website „Protocol“ berichtet, betreibt Sweeney 15 Twitter-Konten, die mit einem von ihm selbst entwickelten Bot öffentlich abrufbare Fluginformationen zu den Privatjets Prominenter aufbereiten, darunter Amazon-Gründer Jeff Bezos, Microsoft-Mitgründer Bill Gates und eben auch Elon Musk. Mit seinen mehr als 118.000 Followern ist der Account @ElonJet zum Tesla-Gründer der erfolgreichste.

Musk: „Will nicht von Verrücktem erschossen werden“
Elon Musk soll allerdings weniger lustig gefunden haben, dass Angaben darüber, wann er wo abhebt und landet, über den Kurznachrichtendienst für jedermann abrufbar sind. „Ich mag die Vorstellung nicht, von einem Verrückten erschossen zu werden“, schrieb Musk in einer Privatnachricht an den 19-Jährigen. Als dieser, von Musk danach befragt, angab, mit seinem Twitter-Konto monatlich etwa 20 Dollar zu verdienen, bot ihm der mit geschätzt rund 216 Milliarden Dollar aktuell reichte Mensch der Welt 5000 Dollar, um das Konto zu löschen.

Teenager machte Gegenangebot
Sweeney war das offenbar zu wenig. Er witterte seine Chance und unterbreitete Musk ein Gegenangebot: „Kannst du das auf 50.000 Dollar erhöhen? Das wäre eine großartige Unterstützung für das College und würde es mir möglicherweise erlauben, ein Auto zu kaufen, vielleicht sogar ein (Tesla) Model 3“, so Sweeney. Der Tesla-Gründer, der sich darüber schockiert gezeigt haben soll, dass seine Flugdaten öffentlich einsehbar sind, antwortete laut Sweeney, dass er über den Vorschlag nachdenken werden.

Praktikum statt Geld
Seitdem hat Sweeney dem Bericht nach jedoch nichts mehr von Musk gehört. Geld sei keines geflossen, der Twitter-Account sei nach wie vor online, hieß es. In einer weiteren Direktnachricht hakte der 19-Jährige unlängst nach und sagte Musk, dass er ein Praktikum der Bezahlung vorziehen würde, um das Konto zu löschen. Geantwortet hat der Tesla-Gründer bislang allerdings nicht. Sweeney glaubt den Grund dafür zu kennen: Seinem Flight-Tracker nach urlaubte Musk noch bis vor Kurzem auf Hawaii.

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