Auch das zweite Rennen in Tarvis brachte für Österreichs Ski-Damen nicht den gewünschten Erfolg. Während die Deutsche Emma Aicher am Sonntag im Super-G zum Sieg raste, blieb Rot-Weiß-Rot ohne Top-Platzierung. Neben Aicher auf dem Stockerl: die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,27) und Ester Ledecka (+0.94) aus Tschechien.
Österreichs Skirennläuferinnen in den schnellen Disziplinen fahren ihrer Form hinterher. Beim Sieg der Deutschen Emma Aicher am Sonntag im Super-G von Tarvisio landete Mirjam Puchner als Neunte (+1,25 Sek.) an der besten Stelle, Cornelia Hütter wurde Zwölfte (+1,46). Auf Platz zwei kam die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,27), auf drei die Tschechin Ester Ledecka (+0,94). Vor den Olympischen Spielen steht kein Rennen in dieser Disziplin mehr auf dem Programm.
Das Ergebnis:
Für die 22-jährige Aicher war es der vierte Weltcupsieg, der zweite im Super-G. „Ich war mit dem Skifahren von oben bis unten zufrieden. In letzter Zeit hatte ich immer ein paar Fehler, heute hat es ganz gut gepasst“, sagte Aicher im ORF-TV-Interview.
Die 41-jährige Vonn kam damit auch in ihrem achten Saisonrennen in die Top vier, dabei war sie nur einmal nicht auf dem Podest. „Es ärgert mich ein bisserl, dass es so eng zum ersten Platz ist gestern und heute, hoffentlich sind dann in Cortina die Zehntel auf meiner Seite“, meinte Vonn, die in der Abfahrt am Samstag Dritte war. In der Disziplinwertung führt die Italienerin Sofia Goggia (Tages-6.) vor Vonn und der Neuseeländerin Alice Robinson, die am Sonntag bei einem Sturz ins Ziel auf den ersten Blick unverletzt blieb.
Österreicherinnen abgeschlagen
Puchner legte sehr unterschiedliche Teilzeiten hin. „Es gab zwei Kurven, wo man ein bissl eine Richtung brauchte, die Sicht war okay“, sagte die Salzburgerin, die ihr mit Abstand bestes Saisonergebnis im Super-G einfuhr und sich für Olympia ins Spiel brachte. „Gestern war ein harter Arbeitstag, heute ist er gefühlt gleich hart. Es ist wirklich schwierig“, meinte indes Hütter, die in der Abfahrt nur auf Platz 18 gelandet war. „Trainieren, trainieren, trainieren. Ich weiß, dass ich schnell bin. Hier runter finde ich meinen Speed nicht. Ich klemme mich rein, werde aber nicht schneller. Ich bin froh, wenn ich wieder Richtung Österreich fahre.“
Bei den Österreicherinnen fehlt drei Wochen vor den Olympia-Rennen die „Leichtigkeit“, wie es Cheftrainer Roland Assinger nach der Abfahrt sagte. Dort zeichnet sich mit Hütter, Puchner, Ariane Rädler und Nina Ortlieb das Olympiateam ab. Im Super-G sieht es nach nun drei Rennen nach zumindest Hütter, Puchner und Rädler aus, die bisher in die Top 10 kamen. Wer das Quartett vervollständigt, scheint offen.
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