Perfekte Woche für Österreichs Paraski-Team beim Heimweltcup in Saalbach. In acht Rennen gab es acht Siege. Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) und Veronika Aigner (mit Guide Elisabeth Aigner) räumten in der sehbehinderten Klasse voll ab, gewannen beide Abfahrten und beide Super-G-Rennen. Dazu gab es zwei zweite Plätze durch Elina Stary (mit Guide Stefan Winter) im Super-G.
Im Paralympics-Winter dominieren die Aigner-Geschwister den Weltcup in beeindruckender Manier. Die Woche am Zwölferkogel, wo vergangene Saison die alpine Ski-WM stattgefunden hatte, gelang ihnen eine in allen Belangen grandiose Vorstellung.
„Das geht runter wie Öl“
„Hansi“, der Freitag seinen 50. Sieg im Paraski-Weltcup gefeiert hatte, strahlte mit der Sonne um die Wette: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Tagen hier in Saalbach. Bei einem Heimweltcup solche Erfolge feiern zu dürfen ist nochmal die Draufgabe. Der 50. Jubiläumssieg geht runter wie Öl, das gibt mir extrem viel zusätzliche Motivation. Und die brauchen wir auch, denn auf uns wartet vor den Spielen noch ein richtig anstrengendes Programm. Deshalb freue ich mich über die Leistungen, konzentriere mich aber schon auf die nächsten Rennen. Das Highlight steht mit Cortina noch aus, da möchte ich in Topform sein.“
Sieg trotz Steher im Mittelteil
Seine Schwester Veronika nickte: „Es ist schon sehr cool, was wir hier erreicht haben. Das Skifahren war aber noch nicht perfekt, wir haben noch einige Sachen zu verbessern. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, vor allem beim Wechsel von Licht und Schatten habe ich mir sehr schwer getan, da hatte ich im Mittelteil sogar einen Steher drin. Wir wollen das in den nächsten Rennen bereits verbessern. Aber jetzt genießen wir noch Saalbach und einen Ruhetag zu Hause.“
„Das war noch einmal eine andere Liga“
Auch Elina Stary war bestens gelaunt: „Ich hatte einen riesigen Spaß beim Skifahren. Es war noch einmal eine andere Liga im Vergleich zu meinen bisherigen Super-G-Rennen. Ich konnte aber viele Erfahrungen sammeln und habe eine große Freude, dass ich mich so überwinden konnte.“
Cheftrainer Manfred Widauer war stolz auf sein Team: „Das waren super Leistungen. So wie auch vom Organisationsteam um Fritz Steger. Wir hatten diese Woche perfekte Bedingungen.“ Und auch von den Ergebnissen war es eine perfekte Woche.
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