Auf Futtersuche

Bär nutzt kalte Nächte zum Plündern der Stöcke

Kärnten
05.05.2011 16:48
Seinen Hunger nach süßem Honig und Bienenlarven hat der Rosentaler Bär wohl noch nicht gänzlich gestillt. Denn erneut wurden Stöcke in St. Oswald (Gemeinde St. Jakob im Rosental) aufgebrochen.

Trägheit trifft bei Bären auf Futtersuche sicher nicht zu. Denn dabei legen die Tiere zwischen 30 und 40 Kilometer in einer Nacht zurück. Deswegen vermutet Bärenanwalt Bernhard Gutleb auch, dass immer der gleiche "Täter" die Bienenstöcke ausgeraubt hat: "Er hat sich das wohl von seiner Mutter abgeschaut." 

Auch weiß "Meister Petz" genau, wann er sich zu den Bienen trauen darf. Gutleb: "Er nutzt die derzeit recht kühlen Nächte. Denn die niedrigen Temperaturen lassen die Bienen träge werden und er wird bei seinen Raubzügen nicht so gestochen."

Kärntner Krone

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