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Corona-Spaziergänge werden schwerer kontrollierbar

Unangekündigte „Geister-Demos“ beschäftigen derzeit die Polizei in Oberösterreich.

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„Geister-Demos“, die gar nicht mehr offiziell angemeldet werden – mit diesem ungewöhnlichen Problem muss sich derzeit die Exekutive in Oberösterreich herumschlagen. So geschehen beispielsweise am Sonntag, als beim Dreh eines ORF-Beitrags über den Schmuggel mit Feuerwerkskörpern am Grenzübergang Weigetschlag plötzlich zwei tschechisch-österreichische Mini-Demos auftauchten und prompt gefilmt wurden. Bis die alarmierten Polizisten ankamen, waren die offenbar gut organisierten Maßnahmen-Gegner auch schon wieder verschwunden.

Kein Anlass für „Geheimaktionen“
Dabei gibt es für solche „geheimen Kommandoaktionen“ keinen Anlass, wie David Furtner von der Pressestelle der Landespolizeidirektion OÖ sagt: „Demonstrationen werden sowieso grundsätzlich nicht untersagt. Deshalb macht es eigentlich auch keinen Sinn, die Behörden nicht im Vorfeld zu informieren.“ Eine Dauerausnahme sind die „Spontan-Spaziergänge“ in Steyr, die am Wochenende zum bereits 55. Mal stattgefunden haben und an denen am Sonntag insgesamt dreitausend Menschen teilgenommen haben.

Einfach lästig
Ebenso nicht nur für die Exekutive, sondern auch viele Pendler lästig: Dauer-Demos wie in Linz, wo ein einziger Veranstalter täglich mit einer Handvoll Anhängern lautstark durch die Innenstadt zieht.

Von
Krone Oberösterreich
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