Für niedrige Einkommen

Stadt federt mit Bonus steigende Energiepreise ab

Burgenland
08.01.2022 15:58
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Merklich gestiegen sind die Energiepreise mit Beginn des heurigen Jahres. Damit Menschen mit geringen Einkommen davon nicht mit voller Wucht getroffen werden, hat sich die Landeshauptstadt dazu entschlossen, diese mit einem Sonderbonus zu unterstützen. „Strom darf kein Luxusgut werden“, so Stadtchef Thomas Steiner.

Nicht nur die gestiegenen Preise schlagen sich jetzt zu Buche. Weil aufgrund der Pandemie viele Menschen mit ihren Kindern zu Hause waren, kommen jetzt saftige Abschlussrechnungen auf die Haushalte zu. „Niemand soll in Eisenstadt seine Stromrechnung aus dem Kühlschrank zahlen. Wir wollen den Menschen die Ängste und Sorgen nehmen, dass sie sich ihre Heizung nicht mehr leisten können“, so Bürgermeister Thomas Steiner. Bereits jetzt gibt es zusätzlich zu der Unterstützung des Landes von der Stadt einen Heizkostenzuschuss von 200 Euro. Dieser wird nun um einen Sonderbonus - 50 Euro in Form eines Eisenstadt-Gutscheins - ergänzt.

Kritik an Energieversorger
Der ÖVP-Bürgermeister übt in dem Zusammenhang auch Kritik an der Energie Burgenland: Der Konzern erhöhe die Preise, obwohl er jährlich Millionengewinne schreibe. 

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