5 Automaten entdeckt

Wien: Illegales Glücksspiel in Wohnung aufgeflogen

Nicht nur in Lokalen, sondern auch in so mancher Privatwohnung wird die Finanzpolizei bei ihrem Kampf gegen illegales Glücksspiel fündig: So stellten Beamte nun in einer Wohnung im Wiener Bezirk Ottakring gleich fünf Spielgeräte sicher. Illegales Glücksspiel in Wohnungen: ein Trend, der sich schon seit Längerem bemerkt macht, wie es heißt.

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Gleich zweimal konnte die Finanzpolizei in der Bundeshauptstadt im noch jungen Jahr einen Erfolg verbuchen. Zunächst sollte ein Hinweis an die Polizei zu einem Lokal in Meidling, das als Café getarnt sei, führen, in dem sich Glücksspielautomaten befinden sollen. Bei der Nachschau der Exekutive am 3. Jänner fanden die Beamten in einem separaten Raum tatsächlich drei Glücksspielterminals vor.

Bei der Befragung durch die Finanzpolizei gab die Inhaberin an, „dass es sich nur um unentgeltlich nutzbare Computer für die Gäste handle“, so das Finanzministerium. Seitens der Beamten wurde dies allerdings als „Schutzbehauptung“ gewertet, die Geräte vorläufig beschlagnahmt und abtransportiert. Eine nähere Befragung der Inhaberin des Lokals ist noch ausständig, Anzeigen nach dem Glücksspielgesetz drohen.

Fünf Geräte in Wohnung sichergestellt
Nur einen Tag später wurden man erneut fündig, diesmal in einer Privatwohnung im Bezirk Ottakring. „Hier fanden die Finanzbediensteten fünf klassische Glücksspielautomaten vor, dazu ein Ein- und Auszahlungsgerät“, berichtete das Ministerium. In letzter Zeit beobachte die Finanzpolizei „verstärkt den Trend, dass illegales Glücksspiel in Privatwohnungen stattfindet“, hieß es. In den Räumlichkeiten sei auch Bargeld beschlagnahmt und die Glücksspielgeräte sichergestellt worden. Vom Betreiber fehlt bislang allerdings jede Spur, die Ermittlungen laufen.

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