Förderung vom Bund

„Denkende“ Straßenlampen in Linz gefordert

Damit würde Linz dem gesteckten Ziel „Smart City“ zu werden, wohl wieder ein Stück näher kommen. Im kommenden Gemeinderat am 20. Jänner will Sicherheitsstadtrat Michael Raml anregen, dass die städtische Beleuchtung im öffentlichen Raum künftig situativ reagiert.
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„Städte stehen derzeit gerade im Energie- und Sicherheitsbereich vor wachsenden Herausforderungen. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Beleuchtung des öffentlichen Raumes. Einerseits soll Energie eingespart werden, andererseits muss eine entsprechende Verkehrssicherheit durch ausreichende Beleuchtung für alle Verkehrsteilnehmer sichergestellt bleiben. Zu guter Letzt trägt eine adäquate Beleuchtung des öffentlichen Raumes auch zu einer nachhaltigen Attraktivierung von Wohnräumen und für ein höheres subjektives Sicherheitsgefühl bei“, meint FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Seiner Meinung nach wäre die sogenannte situative Beleuchtung die Antwort auf diese Herausforderungen.

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Der Stadt Linz bietet sich hier eine Chance, Klimaschutz und Sicherheit nachhaltig zu vereinen.

Michael Raml, Linzer FP-Sicherheitsstadtrat

Klimaschutz-Ministerium würde Umstellung fördern
Dabei werden Straßenleuchten mit Bewegungssensoren ausgerüstet. Diese registrieren, ob sich in seinem Überwachungsbereich ein Verkehrsteilnehmer bewegt. Befindet sich kein Fußgänger oder Fahrzeug auf der Straße, wird das Licht bis auf 15 Prozent der normalen Leuchtkraft gedimmt. „Der Stadt Linz bietet sich hier eine Chance, Klimaschutz und Sicherheit nachhaltig zu vereinen“, so Raml. Laut ihm wäre die Zeit dafür aktuell günstig, weil das Klimaschutz-Ministerium die Umstellung fördern würde.

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