Standort gesucht

Linzer Ordnungsdienst zieht 2023 in neue Zentrale

Im Juni hatte FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml noch für einen zweiten Ordnungsdienst-Stützpunkt im Süden und 20 zusätzliche Sicherheitsorgane plädiert. Doch nachdem dafür jährlich rund eine Million Euro nötig wäre, verwarf er die Pläne und klärt nun auf, wie er den Ordnungsdienst dennoch effizienter machen will.
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Am 22. April 2010 beschloss der Linzer Gemeinderat die Gründung der „Ordnungsdienst der Stadt Linz GmbH“. Im September desselben Jahres war Dienstbeginn: Weiterleiten von Beschwerden, Einschreiten gegen illegale Müllablagerungen oder die Kontrolle von Anrainerverpflichtungen – so sah die Arbeit des Linzer Ordnungsdienstes in seinen Anfangszeiten aus. Doch in den vergangenen elf Jahren kamen mehrfach neue Aufgaben dazu, was FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml dazu veranlasste, im Juni neben zusätzlichen Mitarbeitern auch einen weiteren Stützpunkt im Linzer Süden zu fordern.

Neue Hauptzentrale statt zweiter Stützpunkt
Davon kam er nun aber ab. Raml: „Wir haben die Angelegenheit evaluiert, und dabei wurde deutlich, dass nicht nur extreme Mehrkosten entstehen würden, sondern auch ein zweiter Standort nicht unbedingt vorteilhafter wäre.“ Denn an zwei getrennten Standorten würden etwa Synergieeffekte im Team verloren gehen. „Laut Wirtschaftsplan steigt unser Budget von zuletzt knapp 1,7 Millionen Euro auf 1,86 Millionen Euro. Damit werden wir die Effizienz erhöhen, im Personal-Recruiting nachlegen und auch die Digitalisierung vorantreiben“, so Raml, der ab 2022 aber trotzdem auf Standortsuche gehen will. Aber nur, um die aktuelle Zentrale am Urfix-Gelände umzusiedeln. „Wir suchen einen Stützpunkt im Bereich Hauptbahnhof/Unionkreuzung/Wiener Straße, der gut mit den Öffis erreichbar ist“, klärt der Freiheitliche auf.

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