27.11.2021 12:55 |

Gigafactory bei Berlin

Tesla verzichtet auf Förderung in Milliardenhöhe

Tesla verzichtet für die geplante Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe. Das teilten der US-Elektroautobauer und das deutsche Wirtschaftsministerium am Freitag mit. An den Planungen für die Batterie- und Recyclingfabrik in der Gigafactory Berlin-Brandenburg halte man jedoch fest, so Tesla.

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Tesla habe das deutsche Wirtschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium Brandenburg darüber informiert, dass es eine Teilnahme an dem zweiten europäischen Großvorhaben zur Batteriezellfertigung (EuBatIn) nicht weiter verfolgen möchte, hieß es von dem Autobauer. Deshalb habe das Unternehmen den Antrag auf staatliche Förderung für ein IPCEI (transnationales Vorhaben von gemeinsamen europäischen Interesse) für die Batteriefabrik in Grünheide zurückgezogen. 

Nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt dies, „dass Deutschland ein attraktiver Investitionsstandort ist und ausländische Investoren in Deutschland und Brandenburg investieren“. Und: „Die nicht von Tesla genutzten staatlichen Fördergelder stehen nun für andere Vorhaben zur Verfügung.“ Die Beihilfe für das Projekt in Grünheide war von der EU-Kommission genehmigt worden.

Gewinn fürs Land
Vom Brandenburger Wirtschaftsministerium hieß es, die Entscheidung von Tesla am Standort Brandenburg eine hochmoderne Batteriezellfabrik aufzubauen, führe zu zusätzlicher Wertschöpfung mit Arbeitsplätzen und Strukturentwicklungen und sei für das Land ein Gewinn.

Tesla will bei Berlin nicht nur eine Autofabrik errichten, sondern auch neuartige Batterien fertigen. Tesla-Chef Elon Musk will, dass die Produktion seiner ersten Autofabrik in Europa noch in diesem Jahr startet. Doch die Genehmigung durch das Land Brandenburg steht noch aus. Am Montag ging eine erneute Online-Erörterung von Kritikern des Projekts zu Ende.

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