Di, 14. August 2018

"Dreckschleuder"

11.04.2011 17:34

Aktion gegen die Umweltsünder geht in die zweite Runde

Dass der kaputte Kühlschrank nicht auf dem Parkplatz entsorgt und aus dem Autofenster kein Wurstsemmel-Papier geworfen werden sollte, wissen wir mittlerweile wohl alle. Nur – die wenigsten halten sich auch daran. Mit der Aktion "Sei keine Dreckschleuder" wird Müllsündern jetzt der Kampf angesagt.

Er ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kostet auch viel Geld – Abfall, der achtlos in Straßengräben oder auf Rastplätzen weggeworfen wird. Allein die Kosten für die Entsorgung entlang von Hochleistungsstraßen machen jährlich 800.000 Euro aus. Bereits im vorigen Sommer sollten deshalb die Umweltsünder mit einer landesweiten Aktion "bekehrt" werden, der Erfolg war mäßig.

Nach wie vor müssen pro Jahr 1.300 Tonnen Müll eingesammelt werden, von Plastikflaschen bis zu alten Matratzen oder abgefahrenen Autoreifen.

Jetzt nimmt das Land einen neuen Anlauf, um die Bürger mit der Kampagne "Sei keine Dreckschleuder" zu mehr Sauberkeit zu animieren. Baudirektor Johann Godowitsch: "Schmutzfinken auf frischer Tat zu erwischen, ist schwer. Meist wird der Müll nachts abgeladen."

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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