ÖVP zieht Bilanz:

Gut durch Krise gekommen, aber Einbußen durch 2G

Höchstes Haushaltseinkommen aller Länder, niedrige Arbeitslosenquote und ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum von 4,8, Prozent: die Vertreter aller Teilorganisationen der ÖVP betonten, wie gut Niederösterreich durch die Krise gekommen sei. Nur Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus warnte vor coronabedingten Problemen in den Krisenbranchen, wie etwa bei Friseuren, Fitnessstudios und vor allem in der Gastronomie. 

„Wir tun alles für Arbeit und Aufschwung: Heute ist die Arbeitslosenquote mit rund 6 Prozent so niedrig, wie vor 10 Jahren. Im vergangenen Jahr wurden um 3,5 Prozent mehr Unternehmen gegründet und für 2021 und 2022 wird uns ein Wirtschaftswachstum von 4,8 Prozent, und damit deutlich über dem Bundesschnitt, prognostiziert. Im Bereich Mobilität haben wir 2021 so viel Geld investiert, wie nie zuvor - und erstmals mehr für die Öffis, als für die Straßen im Land. 140 Millionen Euro für den Öffentlichen Verkehr stehen 118 Millionen Euro für den Straßenbau gegenüber. In Niederösterreich lebt es sich auch preiswerter, als anderswo - 69 Prozent unserer Landsleute leben im Eigentum, deshalb ist der Anteil der Wohnkosten am Einkommen mit 15 Prozent so niedrig, wie in keinem anderen Bundesland. Und wer in Niederösterreich lebt, hat mit im Schnitt 47.233 Euro das höchste verfügbare Haushaltseinkommen und mit 10,3 Prozent die niedrigste Armutsgefährdung Österreichs“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. 

Aber natürlich gibt es auch Probleme, die noch zu meistern sind, weiß Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus: „Eine große Herausforderung für die Betriebe bleibt weiter der Arbeitskräftemangel. Daher setzen wir auf ein 6-Punkte-Programm, das wir zurzeit ausarbeiten, damit der Arbeitskräftemangel den Aufschwung nicht bremst.“ Abschließend sagt Servus zur aktuellen Corona-Situation, es dürfe nicht sein, dass die Wirtschaft wieder die Zeche für Versäumnisse im Sommer zahlen muss. „Wir aus Niederösterreich fordern vom Bund eine rasche Zusicherung von Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Branchen. Das “koste es, was es wolle„ vom Bund muss es weiterhin geben, sonst droht ein Massensterben.“

Von diesen aktuellen Entwicklungen abgesehen sei Niederösterreich aber mittelfristig besser als die meisten anderen Bundesländer durch die Krise gekommen, betonte Ebner: „Wir können also zurecht sagen: Nirgendwo sonst lebt es sich so gut, wie in Niederösterreich.“

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