Jede Hilfe kam zu spät

Wanderin stürzte beim Fotografieren in den Tod

Eine Oberösterreicherin ist Sonntagvormittag in Bad Gastein (Salzburg) tödlich verunglückt. Laut Bergrettung haben Augenzeugen beobachtet, wie die Frau beim Fotografieren einen Schritt zu weit zurück in Richtung eines Abgrundes ging. Sie stürzte über eine 80 Meter hohe, nahezu senkrechte Wand und blieb regungslos in einem Bachbett liegen. Die Einsatzkräfte konnten nur mehr ihren Tod feststellen.

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Der Unfall ereignete sich in Sportgastein an der alten Nassfeldstraße in der Nähe eines Kraftwerkes und eines Wasserfalles. Sieben Bergretter der Ortsstelle Bad Gastein und ein Alpinpolizist, die sich zum Unfallort aufmachten, konnten der Verunglückten nicht mehr helfen. Sie wurde von einem Polizeihubschrauber geborgen. Ersten Informationen zufolge handelt es sich um eine Oberösterreicherin im Alter von Mitte 50.

Die Zahl der Bergtoten in Österreich ist heuer im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Von 1. Mai bis 3. Oktober gab es nach Angaben des Kuratoriums für alpine Sicherheit 143 Bergtote, 17 davon in Oberösterreich, 23 in Salzburg. 2020 waren es im selben Zeitraum 128.

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