In Seewalchen

Riesen Tumult bei Streiterei zwischen Ausländern

Wüste Szenen spielten sich in einer Asylunterkunft in Seewalchen ab, als ein Iraker einen Syrer mit dem Messer in der Hand mit dem Umbringen bedrohte. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen.

Am Dienstag gegen 18.20 Uhr wurde die Polizei in Seewalchen zu einer gefährlichen Drohung mit Messer gerufen. Ein 31-jähriger Iraker aus dem Bezirk Vöcklabruck bedrohte einen 23-Jährigen Syrer und einen 30-jährigen Syrer mit dem Umbringen, wobei er diese Drohung mit einem Messer untermauerte. Zuvor trat er die Zimmertür zu den beiden Männern ein und konnte dabei noch von einem weiteren Unbeteiligten zurückgehalten werden.

Alle in Wohnungen zurückgeschickt
Beim Eintreffen der Polizisten konnte vor dem Gebäude der Inhaber, dessen Gattin sowie weitere dort wohnhafte Personen, darunter auch ein 31-jähriger afghanischer Staatsbürger, alle aus dem Bezirk Vöcklabruck, angetroffen werden. Es herrschte ein Tumult und die Anwesenden riefen laut durcheinander. Sämtliche Unbeteiligte wurden daher in die Wohnungen zurückgeschickt. Diese Aufforderungen kamen alle nach, bis auf den 31-Jährigen, der die Amtshandlung wiederholt störte und dabei schließlich handgreiflich wurde, einen Polizisten am Arm packte und versuchte ihn zu Boden zu reißen.

Pfeffersprayeinsatz
Dies konnte der Beamte verhindern und mit Hilfe von zwei weiteren Kollegen den aggressiven Mann, der sich stark wehrte, zu Boden bringen. Da er weiterhin heftigen Widerstand leistete, musste Pfefferspray eingesetzt werden. Daraufhin wurde er festgenommen. Zwei Beamte verletzten sich bei diesem Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete die Einlieferung des Festgenommenen in die Justizanstalt Wels an.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 17. Oktober 2021
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