Nach Lungenembolie

Vizekanzler Josef Pröll aus Spital entlassen

Österreich
24.03.2011 10:41
Vizekanzler Josef Pröll hat am Donnerstag die Innsbrucker Universitätsklinik verlassen, in die er vergangene Woche wegen einer Lungenembolie eingeliefert worden war. "Die abschließenden Untersuchungen haben ergeben, dass Josef Pröll den Lungeninfarkt sehr gut bewältigt hat und sich auf gutem Weg zu einer vollständigen Genesung befindet", teilte die Klinik mit. "Es ist nicht zu erwarten, dass die Erkrankung bleibende Schäden hinterlässt."

Die Lungenembolie konnte "schonend, zugleich aber effektiv und erfolgreich" behandelt werden, hieß es in der Mitteilung der Klinik.  Zudem sei das sehr positive Ergebnis auch "der schnellen und richtigen Einschätzung des erstbehandelnden Arztes zu verdanken, der sofort den Ernst der Lage erkannt" habe. 

Rehabilitationsaufenthalt verordnet
Um die vollständige Genesung sicherzustellen, haben die behandelnden Ärzte Pröll noch einen "bis zu zweiwöchigen Rehabilitationsaufenthalt" verordnet. Wo er diesen absolvieren wird, wurde nicht mitgeteilt.

Der Vizekanzler bedankte sich in einer Aussendung ausdrücklich bei den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal der Innsbrucker Klinik. "Ich bin persönlich zutiefst dankbar", sagte der Vizekanzler.

Atemprobleme beim Skifahren
Pröll hatte beim Skifahren im Zillertal vergangenen Freitag über Atemprobleme geklagt und wurde mit einem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort wurde von den behandelnden Ärzten eine Lungenembolie diagnostiziert. Laut dem Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin, Otmar Pachinger, hatte Pröll eine Beinvenenthrombose, "das heißt einen Verschluss einer Vene am Unterschenkel und die dürfte offensichtlich ein Lungengefäß verlegt haben".

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