Was hat ein aufgedruckter QR-Code auf Einsatzfahrzeugen zu suchen? Diese Frage könnte sich in Bälde Passanten in Tirol stellen, wenn eine Neos-Initiative im Landtag beschlossen wird.
„Die QR-Codes auf Ausrüstung und Fahrzeugen der Rettungsmannschaften sollen Gaffer abschrecken“, erläutert Initiator LA Andreas Leitgeb, im Brotberuf erfahrener Verkehrspolizist. „Denn statt nach einem Unglück Hilfe zu leisten, wird gerade in Zeiten von Social Media oft das Handy gezückt.“ In diesem Fall erfasst die Handykamera den Code und sendet sogleich eine eindeutige Botschaft auf den Bildschirm: „Stopp! Gaffen tötet! Du behinderst Rettungskräfte und machst dich strafbar!“
Im Tiroler Landtag, der für Mittwoch und Donnerstag anberaumt ist, soll zunächst ein Pilotprojekt beschlossen werden, um Erfahrungswerte zu sammeln für die Idee, die ursprünglich von den Berlinern Johannitern stammt, wie Leitgeb erklärt.
Thema Mitarbeitermangel im Tourismus
Die Wintersaison steht vor der Tür, und Mitarbeiter fehlen: Die Tiroler Tourismusvereinigung fordert deshalb die Politik zum Handeln auf. „Schon im abgelaufenen Sommer mussten aufgrund Mitarbeitermangel Betriebe im Tourismus Teile zusperren oder in der Beherbergung trotz guter Nachfrage mit stark reduzierter Auslastung arbeiten!“, berichten Präsident Josef Falkner und Vize Manfred Furtner aus der Praxis. Durch ständige Professionalisierung und immer aufwendigere Dienstleistung brauche es immer mehr Mitarbeiter - „in den letzten Jahren rund 30% mehr“.
Die hohe Zahl von Arbeitslosen (bundesweit im September knapp 270.000) ist den Touristikern ein besonderer Dorn im Auge. „Wer gesund und arbeitsfähig ist, muss eine Arbeit annehmen und darf nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen. Daher muss es auch Sanktionen geben für jene, die einen Job ablehnen, weil er oder sie ihn ,nicht attraktiv’ findet.“ Und zum Thema Löhne erklärt die Tourismusvereinigung: „Der Staat ist dringend gefordert, die Lohnnebenkosten zu senken, sodass den Mitarbeitern mehr Geld bleibt. Mehr Netto vom Brutto!“
Kritik an Innsbrucks BM Willi
Zukunftsideen für den Pavillon will Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi kommenden Montag präsentieren. Bürger dürfen via Livestream zuschauen. Das veranlasste am Dienstag die Klubobleute von Für Innsbruck, ÖVP und FPÖ zu einer gemeinsamen Erklärung: „Gerade bei einem Vorhaben, das seit drei Jahren keinerlei Fortschritte erzielt, sollte die Bevölkerung eingebunden werden. Der Einladung zur Teilnahme an einem Online-Referat wird von den zeichnenden Fraktionen daher eine Absage erteilt und stattdessen eine breit angelegte Ideenfindung gemeinsam mit der Bevölkerung eingefordert“, heißt es in der Erklärung. „Dort, wo Willi seit drei Jahren erfolglos eine Lösung sucht und Stillstand herrscht, braucht es frische Ideen und eine Abkehr vom Parteidenken“, sagen die Klubobleute Lucas Krackl (FI), Andrea Dengg (FP) und Christoph Appler (VP).
Kopfzerbrechen bereitet großen Teilen des Gemeinderates auch der Boznerplatz. Ein Beschluss für den durchgeführten Architektenwettbewerb fehlt – das muss irgendwie saniert werden!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.