2001 nach dem Lawinenunglück von Galtür gegründet, ist das Kriseninterventionsteam rund um die Uhr im Einsatz. „Oft werden unsere Ehrenamtlichen von Polizei und Feuerwehr angefordert, etwa nach Unfällen“, erklärt Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll. Gab es im ersten Jahr noch 45 Einsätze mit 86 betreuten Personen, standen die geschulten Laien – sie sind allesamt Ehrenamtliche – im Jahr 2019 bereits mehr als 2400 Menschen in schweren Stunden beiseite.
Telefonische Beratung
Corona brachte natürlich neue Herausforderungen, viele Beratungsgespräche mussten am Telefon geführt werden. „Das ersetzt den Einsatz vor Ort aber nicht“, so Schmoll. Wichtig sei aber ähnlich wie bei der Ersten Hilfe die sofortige Einsatzbereitschaft. Diese wurde auch bei der Gasexplosion in Langenzersdorf im heurigen Jänner unter Beweis gestellt, als die Taskforce frühzeitig mit anderen Einsatzkräften alarmiert wurde, um auch das psychische Leid der Betroffenen zu lindern.
Infos: www.roteskreuz.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.