"Es ist Aufgabe der Politik, leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Und die Mieter sollen auch gut miteinander leben. Die Einzugsbegleitung ist ein erster Schritt dazu", erklärte die ressortzuständige Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter (SPÖ) am Dienstag.
Konkret geht es darum, dass sich Mieter vorher kennenlernen, bevor eine Wohnanlage neu besiedelt wird. "So können schon im Vorfeld viele Probleme aus dem Weg geräumt werden", berichtet Pokorny.
Neue Freunde
Am Beispiel der neu bezogenen Wohnanlage Geyrstraße mit 20 Wohnungen erläutert Mieterin Dijana Grohol die Vorteile: "Es gab im Vorfeld zwei Mieterversammlungen mit Mediator. Dabei konnten viele Missverständnisse beseitigt werden. Es entstanden sogar schon die ersten freundschaftlichen Gruppierungen im Haus."
Auch die Hausverwaltung kümmere sich sehr um die Mieter, es fehle an nichts. "Wir wollen signalisieren: Wir sind Dienstleister, wir sind für euch da, wir wollen, dass ihr euch wohlfühlt", berichtet Franz Danler, Chef der Immobiliengesellschaft IIG.
Geplant ist nun auch, die Einzugsbegleitung auf die Nachbesiedlung von Wohnungen (etwa 500 pro Jahr) auszudehnen. Ein Konzept dazu wird ausgearbeitet.
von Philipp Neuner, "Tiroler Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.