Am Samstag startet die Draustadt das Projekt „Tactical Mobilism“. Die Postgasse soll dabei testweise als Begegnungszone mit einer 20 km/h-Beschränkung den Hauptplatz, der bereits seit 1987 autofrei ist, mit dem Hans-Gasser-Platz verbinden. Was nach dem Test passiert, und wie evaluiert wird, ist noch offen.
Kurz zusammengefasst, verlängert das Pilotprojekt für knappe zwei Wochen auch die Begegnungszone im Bereich des Hans-Gasser-Platzes. „Unsere Vision ist es, in weiterer Folge den Hauptplatz über die Italiener Straße bis hin zur Pestalozzistraße für Fußgänger attraktiver zu gestalten“, verrät Verkehrsstadtrat Harald Sobe, der konkrete Pläne für die Zukunft aber offen lässt.
„Wirtschaftlich ist festzuhalten, dass nicht nur autofahrende Verkehrsteilnehmer zu Kunden werden. Wir wollen den Verkehr nicht ausschließen, sondern die Wertigkeit anderer Bereiche hervorheben“, ergänzt Mobilitätsplaner Kurt Fallast.
Projektleiterin Linda Dörrzapf von der TU Wien und Anita Rappauer vom Forschungsbüro „queraum“ stellen den Start des Mobilitätsprojekts Postgasse vor: „160 befragte Personen forderten Begrünung, mehr Freiräume, Verkehrsberuhigung und Belebung. Das setzen wir jetzt temporär um - mit Tempo 20, Künstlerbühne und vom Mädchenzentrum gestalteten Stadtmöbeln.“
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