Der Ukrainer nahm offenbar eine völlig unübliche Route zum Pletzachkogel im Rofangebirge nördlich von Kramsach. Daher verliefen auch mehrere Suchaktionen nach dem Mann im Jänner ohne Erfolg. Seine Leiche, die massive Schädelverletzungen aufwies, lag in einem Waldstück, das normalerweise nicht für den Aufstieg auf den Berg benutzt wird. Die übliche Route führt über den Südhang.
Am Donnerstag werteten die Beamten Fotos aus der Digitalkamera des Ukrainers aus. Er hatte sich bei seiner Tour selbst fotografiert.
Alpinerfahrener Wanderer
Der Urlauber galt als alpinerfahren. Er soll laut Bergrettern zahlreiche Bergtouren absolviert haben und in alpinem Gelände mehrfach unterwegs gewesen sein. Der Ukrainer war von seinem Hotel in Kramsach aufgebrochen. Er hatte eine Übersichtskarte des Geländes bei sich. Eine Handypeilung vom Hubschrauber aus und Suchaktionen der Bergretter waren negativ verlaufen. Fremdverschulden schlossen die Beamten aus.
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