Schwindler entlarvt

Raubüberfall aus Geldnot nur erfunden

Tirol
16.03.2011 17:14
Es sei beim Geldabheben von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen worden, hat ein Innsbrucker behauptet. Die Polizei ermittelte daraufhin. Nun ist man draufgekommen: Alles war nur erfunden!

Ein 18-jähriger Innsbrucker hatte beim Stadtpolizeikommando Innsbruck angezeigt, am 19. Februar gegen 0.25 Uhr nach einer Bargeldbehebung bei einem Bankomaten in der Ing.-Etzel-Straße von einem Unbekannten an der Jacke erfasst worden zu sein.
Anschließend sei ihm die Geldtasche samt Inhalt gewaltsam aus der Manteltasche entrissen worden. Der Täter habe seinem Opfer weiters einen Faustschlag ins Gesicht versetzt und sei geflüchtet. 

Nach umfangreichen Ermittlungen durch die Polizei Innsbruck konnte dem Opfer des angeblichen Raubes nachgewiesen werden, diese Anschuldigungen gegen einen unbekannten Täter frei erfunden zu haben. Der geständige Bursche gab als Motiv Geldprobleme an. 
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wird jetzt an die Staatsanwaltschaft Innsbruck Strafanzeige wegen des Deliktes der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung erstattet. 

Tiroler Krone

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