Die Feuerwehr Baden-Stadt platzt aus allen Nähten. Nicht zuletzt dank der erfreulich hohen Mitgliederzahl sind die ehemaligen Stallungen des Kaiserhauses, die seit mehr als 100 Jahren als Blaulicht-Zentrale dienen, viel zu klein geworden. Auf dem Gelände des ehemaligen Eislaufplatzes soll nun ihre neue Heimat entstehen.
Denn das Grundstück wurde durch das einvernehmliche Auflösen des Baurechtsvertrags wieder für die Gemeinde verfügbar. Als die Kommandanten der drei Wehren der Kurstadt davon erfahren hatten, setzten sich sich sofort zusammen. Dabei kamen sie rasch zu dem Ergebnis, dass man sich im Rathaus für einen Neubau der Zentrale der Feuerwehr Baden-Stadt in der Fabriksgasse starkmache. Dieser Schritt würde die Wehren in Baden generell aufwerten und sei sinnvoll, sind sich die Florianis großteils einig.
Dringender Handlungsbedarf
Denn es herrsche dringender Handlungsbedarf. Die immer größer werdenden Fahrzeuge sorgen für enorme Platzprobleme, zudem sind Garderoben und Sanitärräume nicht mehr zeitgemäß.
Die Einigkeit und geschlossene Vorgehensweise bei den drei Feuerwehren freut auch die politische Spitze Badens. „Wir sehen einem konstruktiven Planungsprozess entgegen“, heißt es aus dem Rathaus. Einen konkreten Zeitplan gebe es aber noch nicht.
Lob für die Feuerwehr
Kurios: Im Zuge der Vorgespräche stellte man fest, dass die historisch gewachsene Einteilung der Badener Wehren nie vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die Festlegung der Rayons soll nun bei der November-Sitzung nachgeholt werden. „Schön, dass das auch ohne Beschluss bislang so gut funktioniert hat“, lobt man die Florianis.
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