„Dass ich vom Team Vorarlberg bereits bei zwei Rennen quasi zum Chef gemacht wurde, ist in meiner ersten Saison als Radprofi schon ein Ritterschlag für mich“, gesteht Daniel Ganahl, der bis zu diesem Sommer in erster Linie als Skibergsteiger von sich Reden gemacht hatte. Ein Vertrauen, dass er der Équipe von Manager Thomas Kofler am vergangenen Wochenende mit seinem allerersten Podestplatz „zurückzahlte“.
Beim internationalen Kriterium von Königswiesen holte sich der 25-Jährige Rang drei. Ein Ergebnis, dass nicht nur Ganahl, sondern auch seinen Boss happy macht. „Wir haben gewusst, dass er Potenzial hat“, sagt Kofler. „Er hat als Skibergsteiger einen guten ,Motor’. Allerdings ist der Radsport auf diesem Niveau nochmals eine ganz andere Hausnummer.“
Aufgrund seiner bisherigen Leistungen wird Ganahl wohl auch im Sommer 2022 das Radtrikot des Team Vorarlberg überstreifen. „Wenn er sich so weiterentwickelt und noch das eine andere harte Rennen - bei dem er am meisten lernt - bestreitet, sehe ich ihn als Fahrer, der auch Rundfahrten für uns bestreiten kann“, ist Kofler überzeugt.
Bevor es soweit ist, will der Gaschurner aber zuerst wieder beim Skibergsteigen - das ab 2026 olympisch sein wird - Gas geben. „Durch die Radrennen sind meine körperlichen Werte absolut top“, verrät Daniel. „Ich kann mich jetzt viel länger im Grenzbereich bewegen und erhole mich auch viel schneller als früher.“ Beste Voraussetzungen also, für den - am 16. Dezember im italienischen Adamello beginnenden - Weltcup der Skibergsteiger.
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