Nicht nur Ferienerlebnisse werden am Montag, dem ersten Schultag, ausgetauscht, auch Testen steht am Stundenplan: Lehrer wie Schüler werden „nasenbohren“. „Für die Erstklassler ist das neu, die anderen Kinder sind ,alte Hasen‘“, ist Volksschuldirektorin Margret Kobilka zuversichtlich, dass alles klappen wird. Am Mittwoch gibt’s zudem erstmals Antigen- und PCR-Spültests nacheinander.
Eltern können Erstklassler beim Testen unterstützen. Für die älteren Schüler ist es schon Routine. Es gibt aber nicht nur Corona! Wir werden Ferienerlebnisse austauschen und für eine positive Stimmung sorgen!
Margret Kobilka ist Direktorin einer Volksschule in Linz
Außerhalb der Klasse sind Masken zu tragen
Ungeimpfte Lehrer müssen zudem einen PCR-Test vorweisen, außerhalb der Klassenzimmer sind Masken zu tragen. Die „Sicherheitsphase“ mit all diesen Maßnahmen dauert drei Wochen, kann aber je nach Risikolage verlängert werden. Oberösterreich kratzt noch vor dem Schulstart, mit einer 7-Tages-Inzidenz von 191,2 (Stand gestern) am hohen Risiko (ab 200).
Vier von fünf Lehrern sind geimpft
Für LH-Vize Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer bleibt die Impfung der Schlüssel zu „offenen Schulen“. Immerhin sind vier von fünf Lehrern geimpft. Um bei den impfbaren Schülern aufzuholen, gibt es ab nächster Woche Angebote in den Berufsschulen, später auch in allen Oberstufen.
1329 Abmeldungen
Corona polarisiert weiterhin und sorgt heuer für 1329 Schulabmeldungen, die meisten gibt es im Mühl- und Innviertel. Voriges Jahr wurden lediglich 299 Pflichtschüler von Eltern unterrichtet.
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