05.09.2021 06:00 |

Familienzuwachs

Mario Hochgerner: „Sie hat Klasse statt Rasse“

PULS-4-Sportmoderator Mario Hochgerner über Streuner, Schnelligkeit und Ronaldo.

„Krone“: Sie wollten mir Ihren Familienzuwachs zeigen.
Mario Hochgerner: Ja, das ist „Pepina“, ein rumänisches Findelkind, das wir über Lucky Dog Ranch bekommen haben. Sie wurde auf der Straße alleine gefunden, da war sie keine zehn Tage alt und hätte in Rumänien bleiben sollen. Da haben meine Freundin und ich beschlossen, sie zu nehmen. Und sind jetzt zu Hundeeltern geworden.

Was hat es denn mit dem Namen auf sich?
„Pep“ kommt von Fußballtrainer Pep Guardiola (lacht). Ich wollte ihr auch Baggio, von Roberto Baggio, als Nachname geben. Aber das wäre zu viel des Guten. Ein Fußballer reicht.

War der Hund ein lang gehegter Wunsch?
Wir haben schon länger mit dem Gedanken gespielt, und so ein Streuner passt sehr gut zu uns.

Inwiefern?
Es muss nicht immer alles perfekt sein im Leben, das finde ich auch bei Menschen interessant. Und man kann nicht die ganze Welt retten, aber ein kleines Hundebaby. Ich sage immer: Wir haben keinen Rassehund, sondern einen Klassehund.

Und jetzt drücken Sie wieder die Schulbank.
Ja, in der Hundeschule. Man lernt schnell, dass nicht der Hund dort lernt, sondern der Besitzer. Erziehung funktioniert nur mit Beziehung. Und es ist extrem spannend zu sehen, wie schnell die Hunde dann etwas umsetzen, wenn es der Mensch richtig macht.

Ihre große Leidenschaft gilt ja dem Fußball. Sowohl beruflich als auch privat.
Ja, ich bin Co-Trainer und sportlicher Leiter beim SK Breitenfurt. Auf dem Fußballplatz, da fühle ich mich einfach wie ein junger Bua!

Wären Sie selbst auch gerne Fußballprofi geworden?
Ja, ich war aber selber sehr frühschlau genug, um zu erkennen, dass es nicht reicht.

Was hat nicht gereicht?
Schnelligkeit war ein Thema. Und ich habe zu spät strategische Entscheidungen in die richtige Richtung getroffen. Dann aber gemerkt, dass der Mund besser funktioniert als die Beine. Und dann hatte ich das Glück, dass ich mein großes Hobby zum Beruf machen konnte.

Und Sie haben schon viele Topstars in Ihrer Funktion als Sportmoderator getroffen.
Ja, u. a. Weltfußballer, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

Wer ist der Größte für Sie?
Zlatan Ibrahimovic. Ihn zu interviewen war gewaltig!

Sie moderieren ja auch „Ninja Warrior“. Wo gefällt’s „Pepina“ besser? Am Parcours oder Fußballplatz?
(lacht) Ich glaube, der Ball ist für sie die Spur spannender. Aber sie hat, so wie ich, beides gern und feuert auch alle an. Mit lautem Bellen.

Stefan Weinberger
Stefan Weinberger
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