Es ist ein kleines Wunder: In Hinterstoder stürzte ein Gleitschirmpilot aus 150 Metern ab, nachdem ihn eine Windböe erfasst hatte. Der 67-Jährige blieb unverletzt in einem Baum hängen.
Am Freitag unternahm ein 67-Jähriger aus Micheldorf vom Weststartplatz des Fluggebietes Höss einen Paragleiterflug. Aufgrund der guten Thermik konnte er mit seinem Fluggerät einen Streckenflug über das Tote Gebirge machen. Gegen 14.30 Uhr befand sich der Mann im Rückflug Richtung des Landeplatzes Hinterstoder unweit des Geislitzkogels, als plötzlich der Schirm aufgrund einer Windscherung komplett „klappte“.
Leinen verhedderten sich
Als sich der Schirm wieder öffnete, kam es zu einem einseitigen Leinenverhänger, der das Fluggerät ins Trudeln brachte. So stürzte der Mann unkontrolliert aus einer Höhe von etwa 150 Meter in das dortige Waldstück ab und blieb mit seinem Schirm unverletzt in den Baumwipfeln hängen. Bergrettung und Alpinpolizei lokalisierten den Verunfallten rasch und befreiten ihn aus seiner misslichen Lage.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.